Über uns
Black Shirts ist nicht an einem Abend entstanden. Unsere Geschichte führt zurück in die Musikschule Berg, zu gemeinsamen Projekten, ersten Auftritten und einer Idee, die lange auf den richtigen Moment gewartet hat.Wir sind Andy, Max und Justin. Drei Musiker aus der Oberzent, die bekannte Songs auf ihre eigene Art spielen. Mit zwei Gitarren, einer Stimme und viel Freude an Livemusik.
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Andreas Weinmann | Gesang
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Max Schulz | Gitarre
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Justin Ruf | Gitarre
Kapitel 1
Wie alles begann.
Um ehrlich zu sein, gab es die Black Shirts lange bevor es die Black Shirts überhaupt gab. Unsere Geschichte führt zurück in die Musikschule Berg. Dort nahm alles seinen Anfang, auch wenn damals noch niemand ahnte, dass viele Jahre später daraus einmal unsere Band entstehen würde.
Unsere Wurzeln liegen in der Musikschule Berg. Andy war dort zunächst Schüler und wurde später selbst Teil des Lehrerteams. Als die Frage aufkam, wer die Musikschule übernehmen würde, stand auch sein Name im Raum. Musikalisch hätte er sich diese Aufgabe zugetraut. Unternehmerisch fehlte ihm damals jedoch das Vertrauen, diesen Schritt zu gehen. So übernahm Max die Musikschule und Andy blieb als Lehrer. Rückblickend war genau das der Anfang unserer gemeinsamen Geschichte.
Anfangs waren wir einfach Chef und Lehrer. Das änderte sich allerdings ziemlich schnell. Wir stellten fest, dass uns weit mehr verband als nur die Musik. Computerspiele, Filme und viele gemeinsame Interessen sorgten dafür, dass aus der Zusammenarbeit eine Freundschaft wurde. Und wie das bei Musikern eben oft passiert, blieb es nicht bei Gesprächen. Nach Feierabend wurde immer häufiger gemeinsam musiziert.
Aus ersten kleinen Auftritten entwickelte sich nach und nach die Idee, bekannte Songs auf unsere eigene Art zu spielen. Ohne große Technik. Ohne viele Instrumente. Einfach ehrlich und live. Schon damals faszinierte uns die Idee, Musik auf das Wesentliche zu reduzieren. Zwei Gitarren, eine Stimme und ein guter Song konnten manchmal mehr auslösen als eine komplette Band.
Doch wie so oft kam das Leben dazwischen. Andere Projekte wurden wichtiger, neue musikalische Aufgaben kamen hinzu und die gemeinsame Idee rückte erst einmal in den Hintergrund. Nicht, weil sie vergessen war. Es fehlte einfach die Zeit. Der Traum von einer Acoustic Band blieb bestehen und wartete geduldig auf den richtigen Moment.
In all den Jahren blieb jedoch eine Sache unverändert. Uns haben Unplugged Konzerte schon immer begeistert. Besonders die MTV Unplugged Reihe zeigte uns, dass Musik nicht perfekt sein muss, um Menschen zu begeistern. Oft sind es gerade die reduzierten Versionen, die bekannte Songs in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen. Genau dieses Gefühl wollten wir eines Tages selbst auf die Bühne bringen.
Zu diesem Zeitpunkt waren wir als Band allerdings noch nicht komplett. Justin war Schüler an der Musikschule Berg und wurde dort von Andy und Max begleitet. Besonders mit Max verband ihn der Gitarrenunterricht. Gemeinsam spielte man später in der Schulband der Oberzent-Schule. Damals hätte wohl niemand gedacht, dass aus Lehrer und Schüler viele Jahre später Bandkollegen werden würden.
Mit den Jahren änderte sich das ganz selbstverständlich. Aus gemeinsamen Projekten wurden gemeinsame Auftritte. Aus einem Schüler wurde ein Musiker. Und aus vielen Jahren gemeinsamer Musik entstand schließlich die Idee, noch einmal ganz neu anzufangen.
Als wir schließlich zum ersten Mal gemeinsam als Acoustic Trio probten, fühlte sich vieles plötzlich ganz selbstverständlich an. Der erste Song war ausgerechnet „Message in a Bottle“ von The Police. Keine leichte Nummer, aber genau das machte den Reiz aus. Nach der Probe war die Begeisterung groß. Die Richtung stimmte und uns war klar, dass wir diesen Weg gemeinsam weitergehen wollten.
Kapitel 2
Den eigenen Sound finden
Nicht jeder Song wird automatisch ein Black Shirts Song.
Mit den ersten gemeinsamen Proben stand schnell eine Frage im Raum. Welche Songs passen eigentlich zu Black Shirts?
Die Antwort war überraschend einfach. Nicht jeder bekannte Song funktioniert auch als Acoustic Version. Manche leben von einer großen Produktion, mehreren Gitarren oder einem vollen Schlagzeug. Nimmt man das alles weg, bleibt manchmal nicht viel übrig. Genau deshalb suchen wir unsere Songs sehr bewusst aus.
Dabei lassen wir uns immer wieder von Acoustic und Unplugged Konzerten inspirieren. Künstler wie Eric Clapton, Marius Müller Westernhagen oder auch die Scorpions haben gezeigt, dass bekannte Songs nicht einfach nur leiser werden müssen. Oft bekommen sie einen ganz neuen Charakter.
Wenn wir einen neuen Song ausprobieren, fragen wir uns nicht, ob er möglichst nah am Original klingt. Viel wichtiger ist die Frage, ob er auch als Black Shirts funktioniert. Kann man ihn auf zwei Gitarren und eine Stimme reduzieren? Bleibt das Gefühl des Songs erhalten? Entsteht vielleicht sogar etwas Neues?
Manchmal merken wir schon nach wenigen Minuten, dass ein Song einfach nicht zu uns passt. Dann legen wir ihn wieder zur Seite. Ohne lange zu überlegen. Und manchmal passiert genau das Gegenteil.
So ging es uns zum Beispiel mit Message in a Bottle. Jeder kennt den Song. Trotzdem hatte er in unserer Besetzung sofort etwas Eigenes. Nach der ersten Probe war klar, dass er bleiben würde.
Seitdem ist genau das unser Maßstab. Ein Song kommt nur dann ins Programm, wenn er uns selbst begeistert. Nicht weil er gerade beliebt ist oder weil man ihn spielen müsste. Am Ende spielen wir die Songs, die wir selbst gerne hören würden.
Genau das ist wahrscheinlich der einfachste Weg, unsere Motivation zu beschreiben.